Durch Meditation zum Glück?

Wie Meditation unser Leben verbessert

In einer schnelllebigen, hektischen und stressigen Welt ist es essentiell sich immer wieder Ruhephasen zu gönnen. Zeiten in denen wir Kraft und Energie tanken können – Stille und Ruhe für Körper und Geist. Um wieder voller Tatendrang ins Leben stürzen zu können
Es gibt viele Arten sich zurück zuziehen und durchzuatmen. Doch ich kenne wenige Art und Weisen, die unserem Körper und Geist so viel schenken wie die Meditation.
Zum einen brauchen wir, um zu meditieren, nichts außer uns selbst. Ergo können wir sie immer und überall einsetzen. Und andererseits beruhigt sie Körper und Geist, gibt uns Antworten, die wir leicht überhören, schafft Bewusstsein für einen Selbst und erhöht die Energie – egal ob die körperliche Kraft oder die energetische Wahrnehmung.
Meditation wird schon seid jeher betrieben. Vor allem in Asien ist sie eine gängige Methode, um Gedanken zu kontrollieren, Bewusstsein zu stärken, ganz im Hier und Jetzt zu sein und das Energielevel zu erhöhen.

…das ist der Moment, in dem sich die Intuition entfaltet, man Dinge klarer sieht und mehr der Gegenwart verhaftet ist.

(Steve Jobs)


Wozu meditieren?

Wenn du beginnst die Meditation in deinen Alltag zu integrieren, wirst du sehen, dass du ruhiger und gelassener wirst, viel mehr die Gegenwart wahrnimmst, deine innere Stimme hörst, Antworten auf tief vergrabene Fragen findest, du nicht mehr von deinen Gedanken kontrolliert wirst, Verletzungen aus der Vergangenheit aufgelöst werden und vor allem dein Bewusstsein für dich Selbst schulst.

Meditation bringt uns in Berührung mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält.

(Johann Wolfgang von Goethe)


Wie meditiert man?

Es gibt viele verschiedene Arten, um zu meditieren. Grundlegend unterscheidet man in der geführten Meditation und der Meditation.

Geführte Meditationen laufen immer mit einer zweiten Person ab. Egal ob im gleichen Raum oder von einer CD heruntergesprochen. An einem ruhigen Ort, in bequemer Körperlage, leitet dich jemand durch die Meditation. Sagt dir, was du dir vorstellen sollst. Qualitative, geführte Mediationen haben immer ein bestimmtes Thema – Loslassen, Selbstvertrauen, Erfolg, Liebe, ect.
Wenn jemand null Ahnung von Meditation hat ist, dies bestimmt der beste Weg um einzusteigen.
Ich habe dir hier und hier und hier gute geführte Meditationen rausgesucht. Und wenn du ein bestimmtes Thema suchst, schau bei Youtube vorbei, oder im Buchhandlungen, dort gibt es tausende CD´s oder auch Bücher, wo du dir die Meditationen auf Band sprechen kannst.

Meditation, wie sie die Mönche in Asien betreiben, braucht kein Material oder weitere Personen. Um aber gut in die Meditation zu kommen, ist es nötig, die Gedankenlautstärke runterzudrehen, damit sie uns nicht stört. Es gibt verschiedenste Wege dorthin:
Atemtechniken
Körperübungen wie die Asanas aus dem Yoga, oder Thai Chi, Qi Gong
Starren
– usw.
Im Sitzen (Meditationssitz) wird nun auf die entstandene Stille geachtet. In diesem Zustand nimmt man nichts mehr wahr. Kein Geräusch, keine Gedanken, alles zieht an einem vorbei und bietet so den tiefsten Innendrinnen Platz an die Front zu kommen.
Um aber an diesen Punkt zu kommen braucht es regelmäßiges Üben, Üben, Üben.

Meditation bedeutet nicht, glückselig unter einem Mangobaum zu liegen. Es verändert dein Gehirn vollständig und damit auch was du bist.


(Matthieu Ricard)


Meditieren um glücklich zu sein?

Warum ich das Meditieren hier auf meinem Blog so ausführlich beschreibe, ist, dass tiefes Verständnis für einen selbst, das Glücklichsein enorm steigert. Das Bewusstsein für einen selbst bringt dir viel mehr Freude in dein Leben, weil du weißt, was du willst und was nicht. Die Ruhe und Entspannung lässt dich weniger angreifbar für Stress und Hektik sein. Dein Gedankenkarussel wird unterbrochen und du bietest Lösungen Platz um gehört und gesehen zu werden. Du verbringst Zeit nur mit dir selbst, du achtest auf dich und dies steigert dein Selbstwertgefühl. Dies und tausend andere kleine Dinge werden durch Meditation aktiviert und verhelfen dir so zu einem glücklichen, entspannten Leben. Nur wie gesagt, die Regelmäßigkeit macht’s.
Anfangs wird es dir bestimmt schwer fallen, zu meditieren. Verzweifle nicht daran. Lass dir und deinen Körper Zeit sich daran zu gewöhnen. Sieh es als Training.

Meditation bedeutet Weisheit.

Mangelnde Meditation bedeutet Ingnoranz.

Wisse was dich vorbringt, oder hemmt.

(Buddah)


Wie also nun beginnen?

Ich kann dir sagen, wie ich angefangen habe, die Meditation Teil meines Lebens zu machen.
Ich habe gleich nach dem Aufstehen mich auf mein Meditationskissen – welches ich selbst genäht habe, um es noch mehr wertzuschätzen, gesetzt und 5 Minuten lang nur auf meine Bauchatmung geachtet. Der Bauch hebt und senkt sich.
Klingt einfach, aber glaub mir, das ist es nicht. Die Gedanken kommen schneller als du Ein- und Ausatmen sagen kannst…
Diese Übung habe ich immer wieder, jeden Tag, zwischendurch immer und immer wieder gemacht, die Minuten gesteigert, bis es mir immer leichter fiel und ich nicht mehr darauf achten musste, wie ich atme, sondern gleich nach ein paar Atemzügen die Ruhe im Kopf einkehrte.
Und genauso würde ich euch euren Start auch empfehlen. Oder ihr könnt auch mit geführten Meditationen starten, um ein Gefühl für die Ruhe zu bekommen.



Und nun bin ich gespannt:
Was sagt ihr zu diesem Thema?
Meditiert ihr schon, oder ist es völliges Neuland für euch?
Wenn ihr schon meditiert, wie war euer Start?
Merkt ihr einen Unterschied im Alltag zu den Zeiten vorher?
Wollt ihr noch mehr zu dem Thema wissen?
Soll ich euch geführte Meditationen anbieten? – eine gibt es hier
Ich freu mich auf eure Kommentare!

Hier gibt es noch einige schöne Zitate zum Meditieren
Hier gibt es geführte Meditationen auf CD
Hier gibt es Meditationskissen
Hier findet ihr den Meditationssitz

Ich drück euch
Eure Anna

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